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UNSERE ARBEIT IN WEINBERG UND KELLER

 

 

Schon die Römer wußten das milde Klima der Pfalz als Standortvorteil für den Weinbau zu schätzen - an diese Tradition knüpfen wir an und legen dabei besonderen Wert auf den Ausbau von klassischen Rebsorten wie Riesling, Gewürztraminer und Spätburgunder.

 

Bei den Außenarbeiten in den Weinbergen denken wir bereits beim Rückschnitt der Reben im Januar/Februar/ März an die Qualität im Glas, indem wir entsprechend ausdünnen.

                        

Der umweltschonende Einsatz von Pheromonen (Sexuallockstoffen) und intensive Laubarbeiten im Juni/Juli/August tragen ebenso dazu bei, daß die Trauben gut heranreifen und die Krankheitsanfälligkeit durch Pilze und Schädlinge gemindert wird. Pflanzenschutzmittel werden bei uns schon aus Kostengründen sehr sparsam eingesetzt.
Vor der eigentlichen Lese im September/Oktober werden durch die zeitaufwendige Negativselektion schlecht ausgereifte und fehlerhafte Trauben entfernt, um hierdurch nochmals eine optimale Qualitätssteigerung der Weine zu erreichen.
Die Arbeiten im Weinkeller beginnen nach der Ernte mit dem klassischen Einmaischen unserer Rotweine in großen Bottichen, wo sie über mehrere Tage langsam vergären und dabei ihre Farbe aus den Traubenhäuten ziehen können. Danach kommt die Maische auf die Kelter und der gekelterte Most in große Holzfässer, wo langsam der biologische Säureabbau stattfinden kann, der den Weinen einen weichen, samtigen Charakter verleiht.

Einen Rotwein mit vielversprechendem Potenzial lassen wir auch einmal in einem kleinen Holzfaß (Barrique = 225 l) heranreifen - er erhält dadurch ein wunderbar warmes, vollmundiges Profil mit dem typisch zarten Duft nach Vanille und Röstaromen.

Unsere Weißweine werden bei kühlen Außentemperaturen geerntet und sofort oder nach kurzer Maischestandzeit (Gewürztraminer) gekeltert, danach - je nach Sortentyp im Holzfaß oder Edelstahlbehälter - ausgebaut.
"Zeit ist Geld" - das heutzutage so oft erwähnte Sprichwort gilt allerdings nicht für uns!

Bei der Vinifikation lassen wir uns viel Zeit - Lagerung der Weine mindestens 3 Monate auf der Feinhefe, natürliche Klärung in unseren Holz- und Edelstahlfässern. Außerdem versuchen wir den Einsatz von Technik möglichst gering zu halten.

Das regelmäßige Probieren der Weine im Keller ist nicht nur Pflicht, sondern auch "Kür" für uns ! Zu sehen, wie die Jungweine sich im Laufe der Reifezeit verändern , ist durchaus immer wieder interessant !

Aber nicht nur Jungweine verändern sich mit der Zeit, auch auf der Flasche reifen die Weine weiter.  Einige Rotweine erreichen ihr Optimum manchmal erst nach 5 oder mehr Jahren!

So bemühen wir uns, auch immer wieder ältere Jahrgänge für Sie auf Lager zu halten und entsprechend anzubieten - und das in Zeiten von "just in time" Logistik.

Wir hoffen, Sie hatten ein bißchen Spaß mit unserer selbstgestalteten Homepage - durch den Verzicht auf teure Marketing- und Repräsentationsmaßnahmen können wir Ihnen unsere Weine zu fairen Preisen anbieten - als kleiner Familienbetrieb können wir allerdings nicht mit Discountern preislich konkurrieren!

Was macht ein Winzer in seiner Freizeit? - Schauen Sie doch mal bei www.   allekinos.com

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